Ein 35-jähriger Autofahrer aus Dierdorf im rheinland-pfälzischen Landkreis Neuwied ist von einem Kleintransporter erfasst worden, als er ein totes Reh nach einem zuvor passierten Unfall von der Straße ziehen wollte. Das Reh wurde auf einer dunklen Bundesstraße erfasst, der dahinter fahrendende Autofahrer zögerte keine Sekunde und versuchte das liegende Tier auf den Seitenstreifen zu ziehen. Dabei wurde der Unfallhelfer ohne Warnweste von einem Kleintransporter erfasst.

Er erlitt schwere Verletzungen und wurde zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus geliefert. Am Unfallort waren die Sichtverhältnisse durch den Regen stark eingeschränkt. Der Unfallhelfer hatte keine Warnweste an und hatte somit keinen Schutz vor dem nachfolgenden Verkehr. Aufgrund der großen Gefahr an derartigen Unfallstellen ist das Mitführen solch einer Warnweste ab 1. Juli in Deutschland für alle Autofahrer Pflicht.

Quelle: http://www.nonstopnews.de/meldung/18711